Sonnenschein und gute Beteiligung waren positive Vorraussetzungen für eine gelungene Steineinweihung

Im Mai 2003 wurde der Ellerndorfer Gedenkstein offiziell eingeweiht. Hierzu hatte die Dorfgemeinschaft Ellerndorf alle Ellerndorfer sowie einige Ehrengaeste eingeladen.

Ansprache am Stein

Die Dorfsprecherin Sigrid Constantin begrueßte alle Anwesenden und erlaeuterte mit der folgenden Ansprache den Werdegang des Ellerndorfer Gedenksteines von der Idee bis zur Einweihung:

Es ist schon einige Zeit her, da stand hier ein Schild vom Kreis mit dem Hinweis „Wacholderheide“.Dieses Schild wurde des öfteren umgefahren, so das es nicht wieder aufgestellt wurde. Und im Sommer, wenn die Heide blüht, fragten des öfteren Auswärtige wo denn die Ellerndorfer Heide ist. Da kam die Idee auf, einen großen Findling als Hinweis zu nehmen. Und so Einen sah Lothar beim Leistungshüten in Eimke. Er fragte Hansel, auf dessen Grund er lag, ob wir den Stein haben könnten. Hansel sagte:“Nein, das soll mein Grabstein werden“. Aber Lothar lies nicht locker und schließlich sagte Hansel ja. Damit war der erste Schritt getan. Nur, wie den Stein wegbekommen? Kalle wurde gefragt, ob er das mit seinem Radlader könnte. „Ja, wenn ich Zeit habe“ und die hat er fast nie.
Es war auch gar nicht so einfach. Wenn Kalle Zeit hatte war die Stelle, an der der Stein lag, zu naß und wenn es trocken war hatte Kalle keine Zeit. Schließlich kam mal wieder die Zeit, wo man den Stein wegholen konnte und da kam Gernot ins Spiel. Er und Lothar hatten sich über das Steinproblem unterhalten und Gernot sagte: „Er würde Kalle am Abend sehen und versuchen Kalle für den nächsten Tag festzunageln“. Das klappte. Am nächsten Tag brachte Kalle den Stein mit seinem Radlader und er wurde mit Hilfe von einigen Helfern in Position gebracht. Nun war der Stein endlich da. Jetzt kam das nächste Problem, was sollte auf diesem Stein alles draufstehen und wie teuer wird das einmeißeln?

Preise wurden eingeholt, festgelegt was draufstehen soll und beschlossen, dass unser von Manfred und Thomas entworfenes Logo auch mit rauf soll. Der Grundgedanke für ein Ellerndorfer Logo kam vom „Club“. Das hat Manfred gefertigt.

ein Prosit

Anacker kam und holte den Stein und das Logo ab und brachte Ihn nach einiger Zeit wieder. Aber da sah der Stein noch nicht so aus wie jetzt, den letzten Schliff erhielt er von Gernot und Doris. Die gaben ihm die schöne grüne Schrift, in der er heute zu sehen ist. Jetzt war der Stein fertig. Und genau zur richtigen Zeit, denn unsere Feuerwehr wurde 50. Und bei seiner Rede am Abend spielte unser Bürgermeister auf unseren Stein an, er habe schließlich noch keine Einweihung gehabt. Aber bei uns in Ellerndorf dauert das Gute manchmal etwas länger. Jedoch besser spät als nie und deshalb sind wir heute hier. Unser Stein, den wir unter Mithilfe von Genannten und Ungenannten aufgestellt haben, bekommt seine offizielle Einweihung, auch wenn er schon ein paar Jahre hier auf dem Buckel und vielen Auswärtigen schon geholfen hat, „Wo es denn zur Heide geht“.

Im Anschluß sprach der Gemeindebürgermeister Dirk-Walter Amtsfeld noch ein paar Worte, bevor man bei Akkordeonmusik in gemütlicher Runde noch so manchen Klönschnack hielt.

 

   
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